Sie drehte die Duschbrause nur um 15° – und sparte 40 % Wasser

Kann eine kleine Bewegung wirklich eine große Wirkung haben? In diesem Fall: ja. Eine Frau drehte ihre Duschbrause nur ein paar Grad – und der Effekt überraschte sogar sie selbst. Die Änderung war denkbar einfach, aber das Ergebnis beeindruckend: bis zu 40 % weniger Wasserverbrauch, ohne auf Duschkomfort zu verzichten.

Warum der Duschwinkel eine so große Rolle spielt

Die meisten Menschen benutzen ihre Dusche so, wie sie einmal eingestellt wurde. Doch der Winkel der Duschbrause beeinflusst, wie das Wasser fällt, wo es auf den Körper trifft und vor allem, wie lange wir unter der Dusche bleiben.

Wenn der Wasserstrahl zu weit außen trifft, muss man sich öfter neu positionieren. Das verlängert unbewusst die Duschzeit – und das kostet Wasser und Energie. Ein gezielter Winkel ermöglicht hingegen eine effizientere Reinigung mit weniger Wasserkontakt.

Was genau wurde verändert?

Sie drehte die standardmäßig montierte Duschbrause um nur 15 Grad nach innen, sodass der Wasserstrahl direkt mittig auf den Körper zielte, statt seitlich vorbei zu spritzen. Diese kleine Justierung hatte einen bemerkenswerten Effekt:

  • Weniger Wasserbedarf für denselben Reinigungseffekt
  • Schnelleres Abduschen, da der Wasserstrahl effizienter trifft
  • Gleichmäßigeres Wärmegefühl durch zentralen Wasserfluss

Das Ergebnis: Eine Verkürzung der durchschnittlichen Duschzeit von knapp 10 Minuten auf unter 6 Minuten.

Was bedeutet das in Zahlen?

Bei einer Standarddusche mit 12 Litern Wasserverbrauch pro Minute bedeutet das:

  • Vorher: 10 Minuten x 12 Liter = 120 Liter pro Dusche
  • Nachher: 6 Minuten x 12 Liter = 72 Liter pro Dusche
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Das entspricht einer Ersparnis von 48 Litern pro Duschgang – oder über 14.000 Litern im Jahr bei einer täglich duschenden Person. Bei einem Wasserpreis von rund 2 Euro pro Kubikmeter sind das über 28 Euro jährlich – pro Person!

Wie kannst du das selbst umsetzen?

Es ist ganz einfach – und kostet dich keinen Cent:

  1. Stell dich unter die Dusche, wie du es normalerweise tust.
  2. Spüre, wo der Wasserstrahl hauptsächlich auf deinen Körper trifft.
  3. Verändere nun leicht den Winkel der Duschbrause, etwa um 10–20 Grad nach innen oder nach unten.
  4. Teste verschiedene Positionen, bis das Wasser möglichst zentral trifft und ein angenehmes Strahlbild erzeugt.

Wenn du eine flexible Handbrause hast, kannst du sie einfach im Halter neigen. Bei festen Brausen hilft eventuell ein verstellbares Kugelgelenk (gibt’s ab 5–10 Euro im Baumarkt).

Weitere Tricks zum Wassersparen beim Duschen

Der Brausen-Winkel ist ein unterschätzter Hebel. Doch es gibt noch weitere Stellschrauben, um den Wasserverbrauch in der Dusche zu senken:

  • Spar-Duschkopf: Modelle mit Luft-Mischung oder reduziertem Durchfluss sparen ohne Komfortverlust bis zu 50 % Wasser.
  • Duschdauer mit Timer reduzieren: Eine einfache Duschsanduhr oder ein Handy-Timer helfen, die Zeit im Blick zu behalten.
  • Wasser abstellen beim Einschäumen: Spart enorm viele Liter und wird schnell zur Routine.

Kleine Änderung, große Wirkung

Es muss nicht immer eine teure Modernisierung sein. Manchmal reicht ein kleiner Dreh am richtigen Teil, um erstaunliche Einsparungen zu erzielen. Die Anpassung des Duschbrausenwinkels ist ein einfaches Beispiel dafür, wie Verhalten und Technik clever zusammenspielen können – ganz ohne Aufwand, aber mit messbaren Ergebnissen.

Probier es einfach aus – vielleicht sparst du morgen schon Wasser, Energie und Geld bei deiner nächsten Dusche.

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