Reis ist ein vielseitiges Grundnahrungsmittel – einfach, lecker und sättigend. Aber so simpel es klingt, viele fragen sich: Wie gelingt Reis wirklich perfekt, ohne dass er klebt oder anbrennt? In diesem Beitrag zeigen wir dir 7 zuverlässige Methoden, mit denen Reis immer gelingt – egal ob locker, körnig oder cremig. Finde die Methode, die am besten zu dir und deiner Küche passt!
1. Die Quellmethode – garen mit Ruhe
Diese klassische Kochmethode ist besonders anfängerfreundlich. Sie braucht kaum Aufwand und liefert fluffige Ergebnisse.
- Reismenge: 1 Tasse Reis
- Wassermenge: 2 Tassen Wasser
Spüle den Reis gründlich mit kaltem Wasser, bis das Wasser klar bleibt. Gib den Reis mit dem Wasser in einen Topf. Deckel drauf, einmal aufkochen lassen, dann auf niedrige Hitze stellen und 15–20 Minuten quellen lassen. Wichtig: Den Reis danach nicht umrühren. Stehen lassen, kurz auflockern – fertig.
2. Reiskocher – bequem und zuverlässig
Ein echter Gamechanger in der Küche! Der Reiskocher nimmt dir alles ab. Egal ob Basmati, Jasmin oder Sushi-Reis – alles gelingt fast automatisch.
- Einfach: Reis wie gewohnt waschen
- Einfache Faustregel: das 1:1,25–1,5 Verhältnis beachten (je nach Reissorte)
Deckel zu, Knopf drücken – der Reiskocher schaltet am Ende automatisch in den Warmhaltemodus. Kein Anbrennen, kein Überkochen.
3. Die Nudelmethode – einfach abgießen
Diese Methode funktioniert wie Nudelkochen und ist ideal, wenn der Reis besonders locker sein soll.
- Reichlich gesalzenes Wasser zum Kochen bringen
- Reis 10–15 Minuten köcheln lassen (abhängig von der Sorte)
- Durch ein Sieb abgießen und kurz ausdampfen lassen
Perfekt für Salate, Bowls oder als Beilage ohne Klumpen.
4. Die Pilaw-Methode – mit Brataroma
Für mehr Geschmack: Hier wird Reis zuerst mit etwas Fett angeröstet, bevor das Wasser dazukommt.
Erhitze 1 EL Öl oder Butter in einem Topf, gib 1 Tasse Reis hinein und röste ihn 2–3 Minuten leicht an. Danach 2 Tassen Brühe oder Wasser hinzufügen, einmal aufkochen, bei kleiner Hitze zugedeckt 15–18 Minuten garen.
Ergebnis: aromatisch, körnig und weniger fad.
5. Im Dampfgarer – besonders schonend
Diese Methode ist ideal, wenn du einen Dampfgarer oder Dämpfeinsatz besitzt. Der Reis bleibt körnig und behält seine Struktur.
- Reis 30 Minuten in Wasser einweichen
- In das Dämpfkörbchen geben und über kochend heißem Wasser 25–30 Minuten dämpfen
Tipp: Mit einem Küchentuch unter dem Deckel verhinderst du, dass Kondenswasser den Reis matschig macht.
6. Ofenmethode – erstaunlich einfach
Kaum bekannt, aber unglaublich effektiv: Reis im Backofen zu garen funktioniert besser als gedacht.
- Reis und heißes Wasser im Verhältnis 1:2 in eine Auflaufform geben
- Mit Alufolie abdecken und bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten backen
Kein Rühren nötig – der Reis wird locker und gleichmäßig.
7. Mikrowellenmethode – für Eilige
Wenn es schnell gehen muss, klappt’s auch mit der Mikrowelle. Zwar nicht ganz klassisch, aber überraschend zuverlässig.
- In eine mikrowellengeeignete Schale 1 Teil Reis und 2 Teile Wasser geben
- Deckel leicht auflegen (kein luftdichter Verschluss)
- Auf 800 Watt ca. 10 Minuten erhitzen
- 5 Minuten ruhen lassen und auflockern
Perfekt für die Mittagspause oder schnelle Beilagen.
Welcher Reis passt zu welcher Methode?
Je nach Sorte kann eine Methode besser funktionieren als die andere. Kurz gesagt:
- Basmati- oder Jasminreis: Quellmethode, Reiskocher, Pilaw
- Langkornreis: Nudelmethode oder Quellmethode
- Sushi-Reis: Dampfgarer oder Reiskocher
- Vollkornreis: Reiskocher oder Ofenmethode – mit längerer Garzeit
Fazit: Reis kann mehr, als man denkt
Mit diesen 7 sicheren Methoden findest du garantiert die passende für deinen Alltag. Ob du Zeit sparen willst, mehr Aroma suchst oder besonders fluffigen Reis magst – alles ist möglich. Und das Beste: Du brauchst kein Profi zu sein, um großartige Ergebnisse zu erzielen. Probier aus, variier und finde deine perfekte Art Reis zu kochen!




